Über mich
Psychologischer und psychosozialer Hintergrund
Als ich 1985 mein Psychologiestudium begann, zog es mich von Anfang an in den psychotherapeutischen und psychosozial-klinischen Bereich. Früh sammelte ich Erfahrungen in der Psychiatrie sowie in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Nach meinem Studienabschluss kam ich zunehmend mit systemischen und gruppendynamischen Ansätzen in Berührung. Dadurch verlagerte sich mein Fokus immer mehr auf die Arbeit mit Teams und Organisation und deren Entwicklung.
In den letzten Jahren habe ich mich verstärkt wieder auf klinische und psychologische Arbeit – etwa im Rahmen meiner Tätigkeit im Psychosozialen Dienst Wien – konzentriert.
Durch meine Ausbildung zum personzentrierten Psychotherapeuten beim Forum personzentrierte Psychotherapie konnte ich meinen Blick und mein Repertoire erweitern und arbeite nun als Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision in freier Praxis.
Der personzentrierte Ansatz stellt für mich die Quintessenz dessen dar, was in der psychotherapeutischen Arbeit wirklich trägt.
Supervisor und Organisationsberater
Durch meine langjährige Praxis als Supervisor, Coach und Organisationsberater habe ich in verschiedenen Organisationen wertvolle Erfahrungen gesammelt – insbesondere im psychosozialen Gesundheitsbereich, aber auch in der Verwaltung, in Bildungseinrichtungen, Universitäten, NGOs und Wirtschaftsunternehmen. Mein Schwerpunkt liegt oft auf dem vertieften Verstehen emotionaler Stimmungen in Teams und Organisationen sowie der Begleitung schwieriger Umbruchssituationen, in denen es darum geht, neue Perspektiven zu entwickeln und nachhaltige Veränderungen zu gestalten.
Neben meiner praktischen Tätigkeit gebe ich mein Wissen als Ausbildner in Supervision und Organisationsberatung weiter, bei der ARGE Bildungsmanagement und anderen. Zudem bin ich Lehrtrainer der ÖGGO (Österreichische Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsberatung).
Wissenschaftliche Interessen
Seit meiner Arbeit an einem interdisziplinären Universitätsinstitut begleitet mich auch ein wissenschaftliches Interesse. Ich war im Rahmen meiner universitären Tätigkeit in zahlreichen Projekten zu Organisationsveränderungen von Gesundheitsorganisationen und Pflegeeinrichtungen tätig, insbesondere in den Bereichen Intensivpflege, Palliative Versorgung und Hospizbegleitung.
Diese wissenschaftliche Reflexion praxisnaher Themen spiegelt sich in zahlreichen Publikationen wider.
2005 habe ich das „Institut für Systemische Organisationsforschung“ gegründet, das Forschungsprojekte zur Begleitung, Reflexion und Veränderung von Prozessen in Organisationen durchführt.